Über uns

Pädagogische Leitlinien

Wir sind eine inklusive Schule.
Heterogenität und Vielfalt in der gesamten Schulgemeinschaft erleben wir als eine Bereicherung für alle. Ein wertschätzender und akzeptierender Umgang ist dabei Grundlage unseres Tuns.

Unsere Schule versteht sich als demokratische Gemeinschaft.
Unsere Schule wird demokratisch gedacht. Wir üben demokratische Beteiligungs- und Steuerungsformen.

Bildung wird als selbsttätig erarbeiteter und eigenständig verantworteter Prozess verstanden. Wir ermöglichen individuelle Lernwege, üben kooperative Lernformen und stärken die Fähigkeiten jedes Einzelnen.

Die Schule und die Welt ist ein Lebens- und Erfahrungsraum.
Schule ist nicht nur Lern- sondern auch Lebensort. Als Lebensraum bietet sie jedem Einzelnen die Möglichkeit zur Entfaltung in der Gemeinschaft.

Wir sind Akteurin in der kommunalen Bildungslandschaft.
Wir öffnen uns konsequent in den Stadtteil und in die Gesellschaft und gehen gezielt Kooperationen ein. Dabei achten wir auf Vielfalt (generationenübergreifend, Wissenschaft, Religion, Wirtschaft…).

GMS konkret

Niveaustufen
drei Niveaustufen (grundlegendes, mittleres, erweitertes)
Schüler:innen können in unterschiedlichen Fächern auf unterschiedlichen Niveaus lernen, ein Wechsel ist einfach möglich.
Erst im Abschlussjahr der Sek I (9 oder 10) wird einheitlich auf einem Niveau gelernt.

Sprachenfolge
erste Fremdsprache ab Klasse 5: Englisch (verpflichtend für alle)
zweite Fremdsprache ab Klasse 6: Französisch (möglich als Wahlpflichtfach)
dritte Fremdsprache ab Klasse 8: Spanisch (möglich als Profilfach)

Leistungsrückmeldung
Es gibt Lernentwicklungsberichte zum Schulhalbjahr und am Schuljahresende anstelle von Zeugnissen.
Noten werden im Lernentwicklungsbericht zusätzlich ausgewiesen, sofern gewünscht oder beim Wechsel auf andere Schularten.

Profilfächer
Ab Klasse 8 muss jede/r Schüler:in ein Profilfach wählen.
Jede Schule bietet NIT (Naturwissenschaft, Informatik und Technik) an
Unsere Schule hat sich für das Profilfach Sport entschieden.
Bei ausreichender Nachfrage kann die Schule zusätzlich das Profilfach Spanisch als dritte Fremdsprache anbieten (Französisch muss zuvor gewählt worden sein).

Lernkultur: Unterrichtskonzepte

  • veränderte Rhythmisierung
  • Drittelmix des Lernens
  • Weiterführung und Stärkung von Projekten, z.B. Musikprojekt
  • feste Verankerung von fächerübergreifenden Projekten
  • Lerngruppenzeit, offene Lerngruppen
  • Umgestaltung der Lernräume
  • Diagnoseelemente zur passgenaueren Förderung
  • Logbuch (Lernbegleiter)
  • Qualicard
  • Integration von digitalen Medien

Inklusion

„Inklusion heißt nicht, alle müssen Astronaut:innen werden, sondern Inklusion heißt, dass man so viel es geht, gemeinsam Zeit verbringt.“ (Raul Krauthausen, Aktivist)

„Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden“. (Artikel 3, Grundgesetz)

  • seit sieben Jahren Inklusionsklassen
  • Schüler:innen mit unterschiedlichem Förderbedarf (emotional-sozial, Lernen, körperliche und motorische Entwicklung, geistige Entwicklung)
  • fünf Sonderpädagoginnen dauerhaft bei uns an der Schule
  • ILEB (individuelle Lern- und Entwicklungsbegleitung)
  • Fachkraft im Ganztag, die besonders für die inklusiven Schüler:innen zuständig ist, um eine möglichst umfangreiche Teilhabe zu ermöglichen.

Zahlen und Fakten

  • Schule im Freiburger Westen
  • Bildungscampus mit Gymnasium und Grundschule
  • gebundener Ganztag an drei Tagen mit einem optionalen Tag
  • in der Nähe des Seeparks und des Westbades
  • ca. 500 Schüler:innen
  • ca. 50 Lehrkräfte
  • 3 Schulsozialarbeiterinnen
  • Beratungslehrerin
  • inklusive Schule, VKL
  • breites Netzwerk
  • Hochschulpartnerschule der Uni Freiburg

Ganztagesschule

  • seit 2009 Ganztagesschule
  • der Ganztag endet spätestens um 16 Uhr
  • Zusammenarbeit mit dem Träger JBW (Jugendbildungswerk)
  • gemeinsamer Ganztag am Nachmittag mit dem Gymnasium
  • gemeinsame Mensa
  • Gebundener Ganztag in der GMS an drei Tagen, ein weiterer Tag optional
    (kostenpflichtig) buchbar

Berufsorientierung

  • umfangreiches Konzept zur Berufsorientierung ab Klasse 5 mit zunehmender Komplexität bis zum Abschluss
  • Verankerung im Fach WBS sowie zusätzliche Module
  • BO-Team aus zwei Lehrkräften, einer Person der Agentur für Arbeit sowie einer Person Erfolgreich in Ausbildung (EiA)
  • zahlreiche berufsvorbereitende Kooperationen sind etabliert
  • besondere Fördermaßnahmen für Schüler:innen im G-Niveau und in der Inklusion
  • enge Kooperationen mit den weiterführenden Schulen, den verschiedenen Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ), der Stadt Freiburg oder auch den Wirtschaftsjunioren
  • Mitglied in der Fachgruppe „Anschlüsse für Lernende aus SBBZ und inklusiver Beschulung“

Verantwortung – Schule als Gemeinschaft

„Jede und jeder kann in seinem eigenen Einfluss- und Verantwortungsbereich handeln. Wenn wir so erfahren, dass wir gestaltendes Mitglied der Welt sind, entsteht Verbundenheit und Verantwortung, wird der Handlungsspielraum spürbar und weit.“ (Margret Rasfeld)

Alle Schüler:innen übernehmen in unserer Schule auf verschiedenen Ebenen Verantwortung.

Wir (er)leben Schule als Gemeinschaft besonders…

  • beim Freitagsfrühstück
  • bei Beteiligungsprojekten, wie der Verschönerung der Toiletten
  • beim Roten Salon
  • bei den Pädagogischen Konferenzen, an denen die Klassensprecher:innen Verantwortung für ihre Lerngruppe übernehmen
  • bei der SMV
  • den Schulsanitäter:innen
  • der Technik-AG
  • den Streitschlichtern
  • beim Dolmetscherpool

Elternbeteiligung

Vielfalt ist unsere Superkraft- auch bei der Elternarbeit!
Deshalb ist es uns wichtig unterschiedliche Beteiligungsmöglichkeiten anzubieten.

  • Das Schulhaus ist jederzeit für Eltern offen
  • Eltern können unterstützen, z.B. bei unserem Gartenprojekt.
  • Eltern werden über die Entwicklung der Schule regelmäßig informiert und bei Entscheidungsprozessen gehört/beteiligt (z.B. durch den monatlichen Newsletter der Schulgemeinschaft).
  • Beteiligung als Elternbeirat und auf Klassenebene
  • Der Kern-Elternbeirat ist im engen Austausch mit der Schulleitung.
  • Das Format „Wentz Austausch braucht“ gibt den Eltern sowie allen Menschen aus der Schulgemeinschaft sowie dem Stadtteil die Möglichkeit sich zu beteiligen.
  • Im jährlichen „Roten Salon“ wird eine Fragestellung zur Weiterentwicklung der Schule mit Eltern und anderen Interessierten beantwortet und Lösungen entwickelt.
  • Im BarCamp gibt es darüber hinaus die Möglichkeit zu partizipieren.
  • Die Elternvertreter:innen dürfen an der Pädagogischen Konferenz der Lerngruppe teilnehmen.
  • Bildungsbezogene Kommunikation im Rahmen von verpflichtenden Lernentwicklungsgesprächen zum Halbjahr.